RICHTLINIEN und SPIELREGELN für den KLEINFELDFUSSBALL

Geschrieben von NÖFV am .

ab der Saison 2014/15

Die Turnierrichtlinien sind den teilnehmenden Mannschaften mitzuteilen.

§ 1 GRUNDSÄTZLICHE BESTIMMUNGEN

(1) Wo nicht anders angeführt, gelten die offiziellen Spielregeln für Fußball und die Durchführungsbestimmungen für die Meisterschaften der Landesverbände bzw. der Bundesliga.
(2) Kleinfeldfußballspiele, an denen Vereine der Landesverbände teilnehmen, sind vom Veranstalter dem zuständigen Landesverband zu melden, soferne eine SR-Besetzung erfolgen soll.
(3) Kleinfeldfußballspiele, an denen überwiegend Vereine der Bundesliga und ausländische Vereine der obersten Spielklasse teilnehmen, fallen in die Kompetenz der Bundesliga. Ist ein Verein der Bundesliga Veranstalter, erfolgt die Schiedsrichterbesetzung durch die Bundesliga.
(4) Wird ein Spieler ausgeschlossen (ausgenommen Zeitausschluss), ist vom Schiedsrichter eine Meldung an den zuständigen Strafausschuss zu erstatten. Die Vorschriften für die Strafausschüsse finden Anwendung.
(5) Die Landesverbände und die Bundesliga sind berechtigt, zu jedem Kleinfeldfußballturnier einen Vertreter zu entsenden, welchem die Aufgaben des Strafausschusses und des Beglaubigungsausschusses obliegt. Dieser Vertreter trifft seine Entscheidungen nach den Satzungen und besonderen Bestimmungen des ÖFB, insbesondere nach den Meisterschaftsregeln und den Vorschriften für die Strafausschüsse. Ein Rechtsmittel ist ausgeschlossen. Sperren haben prinzipiell nur Gültigkeit für Spiele dieses Kleinfeldfußballturnieres.
Bei schweren Vergehen, d.h. extrem unsportlichem Verhalten bzw. Vergehen oder schweren Verletzungen, die nicht unmittelbar aus dem Spielgeschehen resultieren, entscheiden die zuständigen Landesverbände oder die Bundesliga, ob die Strafausschüsse beauftragt werden, ein ordentliches Verfahren durchzuführen. Derartige Strafen gelten dann auch für den ordentlichen Meisterschaftsbetrieb der Landesverbände bzw. der Bundesliga.
(6) An Kleinfeldfußballspielen dürfen nur Spieler teilnehmen, die im Sinne des Regulativs und der Bestimmungen über Spielerpässe für ihren Verein meisterschaftsspielberechtigt sind. Spielercards sind vorzulegen. Die Landesverbände und die Bundesliga können Gastspieler genehmigen.
(7) Soweit Richtlinien nicht festgehalten sind, ist in sinngemäßer Anwendung der für Fußballspiele (Freundschaftsspiele) vorgesehenen Bestimmungen vorzugehen. Sollten von Landesverbänden Pflichtbewerbe ausgeschrieben werden, sind die entsprechenden Durchführungsbestimmungen zu erlassen.
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§ 2 – DIE SPIELREGELN FÜR KLEINFELD-FUSSBALL

Regel 1 – SPIELFELD
Das Spielfeld ist ein mit Linien oder Banden begrenztes Rechteck, dessen Länge nicht unter 25 Meter und dessen Breite nicht unter 15 Meter betragen soll.
In der Mitte des Spielfeldes befindet sich der Mittelpunkt für die Durchführung des Anstoßes.
Das Richtmaß für eine Bande beträgt 1,20 m.
Die Torlinie ist bei Spielen mit Bande nur zwischen den Torpfosten in deren Breite gekennzeichnet; bei Spielen ohne Bande sind die Seitenout- und Toroutlinien wie beim Fußball zu markieren.
Der Strafraum ist als Halbkreis mit 7 Meter Radius zu markieren. Alle Vergehen der verteidigenden Partei innerhalb dieses Halbkreises (laut Regel 12) werden mit einem 7-Meter-Strafstoß geahndet, der vom Strafstoßpunkt aus durchgeführt wird.
Der Strafstoßpunkt ist 7 Meter von der Mitte der Torlinie, im rechten Winkel davon, als Punkt zu markieren.
In der Mitte jeder Toroutlinie werden die Tore aufgestellt, die 5 Meter breit und 2,10 Meter hoch sind.
In Hallen mit fix vorhandenen Markierungen ist als Markierung des Strafraumes der Wurfkreis des Hallenhandball-Spielfeldes zugelassen, wenn der Abstand zwischen Torlinie und Wurfkreis-Markierung vor dem Tor sieben Meter beträgt, wobei eine Toleranz von plus 0,5 Meter zugelassen ist.

Regel 2 – DER BALL
Es gelten die offiziellen Spielregeln für Fußball und die Durchführungsbestimmungen für die Meisterschaften der Landesverbände bzw. der Bundesliga.

Regel 3 – ZAHL DER SPIELER
Jede Mannschaft besteht aus einem Tormann und vier Feldspielern, außerdem können sechs Ersatzspieler (einschließlich des Tormannes) eingesetzt werden.
Bei Spielfeldern größer als 45 x 25 Meter, kann die Zahl der Spieler mit einem Tormann und fünf Feldspielern, dazu sieben Ersatzspieler (einschließlich des Tormannes) festgelegt werden. Der Spielertausch kann beliebig oft erfolgen.
Ein Spielerwechsel darf in der letzten Minute nicht mehr durchgeführt werden.
Ein Wettspiel darf nur mit der vollen Anzahl von Spielern begonnen werden; sinkt die Gesamtspielerzahl wegen Ausschlüssen unter drei, bei der Spielerzahl sechs unter vier, ist das Wettspiel abzubrechen.

Regel 4 – AUSRÜSTUNG DER SPIELER
Die Spieler dürfen nur Schuhe tragen, die für den jeweiligen Bewerb zugelassen sind.

Regel 5 – SCHIEDSRICHTER UND SCHIEDSRICHTER-ASSISTENTEN (TORRICHTER)
Das Spiel wird zumindest von einem Schiedsrichter geleitet.

Regel 6 – DAUER EINES SPIELES
Die Spielzeit beträgt in der Regel zweimal fünfzehn Minuten. Sollten die technischen Voraussetzungen gegeben sein, kann eine Nettospielzeit vereinbart werden. Aus organisatorischen oder technischen Gründen können auch andere Spielzeiten, bzw. auch eine Bruttospielzeit vereinbart werden.
Der Schiedsrichter hat dafür zu sorgen, dass der Spielertausch raschest durchgeführt wird.

Regel 7 – SPIELBEGINN
Vor Spielbeginn kann um den Anstoß gelost werden. Der Gewinner des Loses entscheidet, in welche Richtung gespielt wird.
Der Ball ist im Spiel, wenn er mit dem Fuß gestoßen wurde und sich nach vorne in die gegnerische Spielhälfte bewegt.
Aus einem Anstoß kann direkt ein gültiges Tor erzielt werden.
Bei der Durchführung des Anstoßes muss der Abstand des Gegners mindestens fünf Meter betragen.

Regel 8 – BALL IN UND AUS DEM SPIEL
Nach einer Spielfortsetzung mit dem Fuß (Freistoß) ist der Ball im Spiel, wenn er mit dem Fuß gestoßen wurde und sich bewegt. Das gilt auch für den Einkick oder Eckstoss.
Beim Abstoß durch den Tormann mit der Hand, wenn der Ball die Strafraumgrenze Richtung Spielfeld überschritten hat.
Lediglich das zweimalige Spielen des Balles durch den ausführenden Spieler nach einem Eckstoß, Freistoß, Einkick und Strafstoß ist verboten.
Berührt der Ball die Hallendecke oder sonstige Hindernisse, ist das Spiel mit indirektem Freistoß an der Mittellinie fortzusetzen.
Vor dem 1. Spiel muss mit allen teilnehmenden Mannschaften und dem Schiedsrichter besprochen werden, wie das Spiel fortgesetzt wird.

Regel 9 – WIE EIN TOR ERZIELT WIRD
Es gelten die offiziellen Spielregeln für Fußball, jedoch kann von der gegnerischen Mannschaft mit der Hand und dem Fuß kein direktes Tor aus einer Spielfortsetzungen mittels Einkick, Eckstoß oder Abstoß (sowie durch den Tormann mit der Hand) erzielt werden.

Regel 10 – ABSEITS
Die Abseitsregel ist zur Gänze aufgehoben.

Regel 11 – VERBOTENES SPIEL UND UNSPORTLICHES BETRAGEN
Die Bewertung verbotenen Spiels und unsportlichen Betragens erfolgt nach den offiziellen Spielregeln für Fußball (inklusive die sogenannte „Zuspielbestimmung“). Infolge der größeren Gefährdung der Spieler sind strenge Maßstäbe anzulegen. Hineingrätschen, heftiges Rempeln und Hineinrutschen sind verboten.
Neben dem Ausschluss für die gesamte Spielzeit (Zeigen der Roten Karte verpflichtend) ist ein einmaliger Zeitausschluss in der Dauer von zwei Minuten vorgesehen. Dieser einmalige Zeitausschluss ist durch Zeigen mittels blauer Karte zu verhängen.
Eine Zweiminutenstrafe erlischt, sobald eine numerisch geschwächte Mannschaft des ausgeschlossenen Spielers ein Tor erhält. Ein mit Spielstrafe bestrafter Spieler kann mit Ablauf von zwei Minuten bzw. sobald die numerisch unterlegene Mannschaft des ausgeschlossenen Spielers ein Tor erhält, sofort durch einen anderen Spieler ersetzt werden. Dies gilt nicht, wenn von jeder Mannschaft ein Spieler ausgeschlossen ist. Wird ein Spieler mit der roten Karte ausgeschlossen, ist dieser für das restliche Turnier nicht mehr spielberechtigt. Ein anderer Spieler kann nach zwei Minuten wieder eingesetzt werden. Erhält die numerisch geschwächte Mannschaft in der Ausschlusszeit ein Tor, kann der Spieler sofort ersetzt werden. Dies gilt nicht, wenn von jeder Mannschaft ein Spieler ausgeschlossen ist. Der mittels roter Karte ausgeschlossene Spieler muss die Coachingzone verlassen. Der Schiedsrichter macht bei einem Totalausschluss einen Bericht an den Strafausschuss des NÖFV.

Regel 12 – FREISTÖSSE
Es gelten die offiziellen Spielregeln für Fußball mit der Ausnahme, dass die Entfernung des Gegners bei der Ausführung eines Freistoßes mindestens fünf Meter betragen muss.
Der Ball ist im Spiel, wenn er mit dem Fuß gestoßen wurde und sich bewegt.

Regel 13 – STRAFSTOSS
Der Strafstoß wird vom Strafstoßpunkt durchgeführt.
Mit Ausnahme des Tormannes, der sich auf der Torlinie aufzustellen hat, müssen alle Spieler, mit Ausnahme des Schützen, mindestens fünf Meter vom Strafstoßpunkt entfernt (außerhalb des Strafraumes) Aufstellung nehmen.
Der Tormann muss mit dem Blick zum Schützen auf seiner Torlinie zwischen den Pfosten bleiben, bis der Ball mit dem Fuß nach vorne gestoßen wurde. Er darf sich jedoch auf seiner Torlinie bewegen, bevor der Ball im Spiel ist.
Der Ball ist im Spiel, wenn er nach dem Pfiff des Schiedsrichters mit dem Fuß gestoßen wurde und sich nach vorne bewegt.

Regel 14 – EINKICK
Überschreitet der Ball zur Gänze die Seitenoutlinie oder die Bande, wird das Spiel mit einem Einkick für die gegnerische Mannschaft an der Stelle fortgesetzt, wo der Ball aus dem Spiel kam. Die Entfernung des Gegners bei der Ausführung des Einkicks muss mindestens zwei Meter betragen.
Nach einem Einkick direkt zum eigenen Tormann, darf dieser den Ball nicht mit der Hand (Händen) berühren. Berührt der Tormann den Ball mit der Hand, ist auf indirekten Freistoß für den Gegner zu entscheiden. Spielfortsetzung = am Tatort.

Regel 15 – ABSTOSS
Der Abstoß ist von einem beliebigen Punkt des Strafraumes vom Tormann auszuführen. Der Ball kann durch Auswurf oder Ausschuss ins Spiel gebracht werden. Der Ball ist im Spiel, wenn er den Strafraum Richtung Spielfeld verlassen hat.
Aus einem Abstoß kann direkt kein gültiges Tor erzielt werden.

Regel 16 – ECKSTOSS
Bei Spielen mit oder ohne Bande ist der Eckstoß einen Meter von der Bandenecke in Verlängerung der Toroutlinie bzw. vom Schnittpunkt Toroutlinie und Seitenoutlinie auszuführen, wobei der Ball durch Einkick ins Spiel gebracht wird.
Es kann direkt kein gültiges Tor erzielt werden.

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